Tarifvergleich für Gaspreise
Anleitung
- Zunächst geben Sie die Postleitzahl Ihres Ortes ein.
- Anschließend geben Sie an, ob Sie Privatkunde oder Gewerbekunde sind.
- Als nächstes geben Sie bitte Ihren Gas-Jahresverbrauch ein. Diesen finden Sie auf Ihrer Gasrechnung. Falls die Angaben in m3 sind, können wir diese für Sie umrechnen. Alternativ können Sie sich Ihren Gasverbrauch schätzen lassen.
- Die benötigte Leistung entnehmen Sie ebenfalls Ihrer Gasrechnung. Man rechnet für Gasheizungen ca. 0,05 kW pro m2 (Neubauten mit neuestem Wärmeschutz) bis 0,120 kW pro m2 (Altbauten ohne besondere Wärmedämmung). Wenn Sie Ihr Wasser mit Gas erwärmen, werden ca. 0,25 KW pro Person addiert.
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Gaspreise im Vergleich
Beim Gaspreis handelt es sich um einen Marktpreis. Das bedeutet, dass sich der Gaspreis sich an den Preisen für andere Rohstoffe sowie Energieträgern ausrichtet, da er zu diesen in Konkurrenz steht. Im Bereich der Stromerzeugung handelt es sich dabei beispielsweise um den Rohstoff Steinkohle, da dieser auch häufig in Kraftwerken eingesetzt wird, im Bereich der Wärmeerzeugung ist der Hauptkonkurrent das Heizöl.
Doch nicht nur durch diese Faktoren kann der Preis immer wieder variieren. Auch von Region zu Region kann sich der Preis allein in der Bundesrepublik teilweise um bis zu 30 Prozent unterscheiden. Und das ist viel Geld. Allgemein ist festzuhalten, dass sich die Gaspreise seit dem Herbst im Jahre 1997 um rund 70 Prozent erhöht haben.
Hatte man vor dem Jahr 2000 einen Jahresverbrauch von rund 33.540 kwh, dann zahlte man dafür im Durchschnitt etwa 1.000 Euro. Ab da stieg der Preis konstant an, so dass man heutzutage für denselben Verbrauch rund 1.700 Euro zahlen muss.
Das liegt natürlich teilweise an der mittlerweile recht unzeitgemäßen Ölpreisbindung, aber auch daran, dass die Beschaffungskosten für Erdgas in den letzten Jahren auch um etwa 40 Prozent angestiegen sind. All das schlägt sich natürlich auf die Gaspreisentwicklung nieder, die den Verbraucher mit immer höheren Kosten belastet.
Auch für dieses Jahr haben wieder viele der Gasversorger neue Preiserhöhungen angekündigt, wobei aber der Kostenanstieg nicht im Verhältnis zum Anstieg der Beschaffungskosten steht. Aufgrund dessen prüft das Kartellamt diese Preisentwicklung. Denn auf dem Gasmarkt gibt es bisher keine Preisaufsichtsbehörde, die wie beim Strommarkt überhöhte Preise runterregelt und regelmäßige Überprüfungen durchführt.
Bisherige Hochrechnungen haben aufgezeigt, dass bis zum Jahre 2020 rund 32 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der Bundesrepublik mithilfe von Erdgas gedeckt werden, so dass dieser Rohstoff der zweitwichtigste in Deutschland sein wird.
Doch es gibt auch günstige Gasanbieter in Deutschland, die sich mit einem schnell durchzuführenden Gaspreisvergleich im Internet herausfinden lassen. Schließlich muss glücklicherweise kein Verbraucher mehr auf die Gaspreise seines ortsansässigen Grundversorgers angewiesen sein, da sich mittlerweile auch viele günstige Gasanbieter auf dem Markt etabliert haben.
Leider ist dieser Markt aber bisher nicht so sehr in Bewegung geraten, wie das beim Strom der Fall ist, da sich viele Verbraucher scheuen, diesen Schritt zu gehen. Dabei lohnt sich ein Preisvergleich im Bereich Gas ebenso, denn auf das Jahr gerechnet liegen auch hier hunderte von Euro als ungenutzte Sparmöglichkeit brach.
Aus diesem Grund sollten deutlich mehr Verbraucher den Service vieler Verbraucherportale nutzen, um die Gaspreise zu vergleichen und somit weniger Geld für diese notwendige Energie zahlen zu müssen.
